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Parker trennt sich von zwei Mitarbeitern.

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Ziemlich überraschend trennte sich Parker sowohl von Thomases als auch von Rovani.

Mit seinem Italien-Verkoster Daniel Thomases gab es in der Vergangenheit schon öfter Probleme, vermutlich waren es simple Terminprobleme, die Parker auf Dauer störten. Vor allem, nachdem eine Ausweitung der Italien-Ausgabe geplant ist, war die Trennung keine allzu grosse Überraschung, überraschend war nur die Art und Weise. Parker verkündete die Trennung via Forum auf seiner Homepage www.erobertparker.com ohne bereits einen Nachfolger zu nennen.

Wesentlicher überraschender war die Trennung von Pierre-Antoine Rovani, die von Rovani selbst bekannt gegeben wurde:

http://dat.erobertparker.com/bboard/showthread.php?t=102310&highlight=rovani

Allerdings zweifelt die ganze Branche diese Version, in der er Parker als Freund und als Chef ja geradezu in den Himmel lobt, auch eher an. Denn das Ganze kam schon sehr plötzlich. Rovani wurden in der Vergangenheit mehrmals günstige Wertungen für Weine von befreundeten Importeuren vorgeworfen, bewiesen wurde allerdings nie etwas. Ich selbst habe ihn als seriösen und sicheren Verkoster kennengelernt.

Rovani begann 1996 bei Parker und war für seinen Erfolg sehr wichtig. Parker hätte ohne Rovanis Handelskontakte wohl kaum so einen durchschlagenden Erfolg erzielen können. Ausserdem war Rovani in Burgund und Südfrankreich akzeptiert, was Parker selbst nie gelang. Aus Burgund wollte man ihm ob seiner "Unwissenheit" keine Proben mehr verkosten lassen. Hier rettete Rovani. In den letzten Jahren gab er eine Bereich ab: Deutschland und Österreich. Die beiden Länder werden nun von David Schildknecht verkostet, der vorläufig als einziger Mitarbeiter weiter für Parker arbeitet.

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